Das Demokratiebüro Oberhausen ist eine zentrale Anlaufstelle für alle, die sich für ein respektvolles, vielfältiges und demokratisches Miteinander in unserer Stadt einsetzen möchten.
Wir vernetzen Initiativen, Vereine, Schulen, Verwaltung und engagierte Einzelpersonen und unterstützen sie dabei, demokratische Werte im Alltag sichtbar und erlebbar zu machen. Gemeinsam stärken wir Zivilgesellschaft, fördern Beteiligung und setzen uns aktiv gegen Diskriminierung, Rassismus und Extremismus ein.
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Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ setzen wir uns für die Förderung von Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt ein.
NRWeltoffen ist ein Landesprogramm zur Stärkung demokratischer Strukturen und zur Prävention von Extremismus.

Angebotsportal

Das Portal soll Sie dabei unterstützen, passende Angebote in den Bereichen „Prävention und Intervention gegen Neonazismus oder Rassismus“ sowie „Stärkung von demokratischer Grundeinstellung und einer vielfältigen und toleranten Stadtgesellschaft“ zu finden.
Auf der Rechercheseite können Sie bequem und mit wenig Aufwand ein passendes Themengebiet aussuchen, eine gewünschte Methode auswählen und ihre Zielgruppe angeben. Anschließend erhalten Sie eine Auswahl an Angeboten, die zu Ihren Kriterien passen.

Angebot anmelden

Falls Sie Interesse haben, mit einem oder mehreren Angeboten in unsere Datenbank aufgenommen zu werden, freuen wir uns um jede Bereicherung. Um ein neues Angebot in unsere Angebotsdatenbank aufnehmen zu können, ist es erforderlich, vorab einen Aufnahmebogen für das entsprechende Angebot durch den Anbieter auszufüllen. Hierzu verwenden Sie bitte folgenden Aufnahmefragebogen, der zugleich Informationen zu unseren Qualitätskriterien enthält.

Falls Sie einmal in die Situation kommen sollten, selbst Opfer einer rassistischen, antisemitischen, fremdenfeindlichen oder diskriminierenden Tat zu sein, so stehen wir Ihnen im Verbund mit Beratungsstellen zur Verfügung und unterstützen Sie. Die Beratungen und Hilfestellungen sind kostenlos und werden auf Wunsch bei Ihnen durchgeführt. Wir werden Sie nicht alleine lassen, wenn Sie Opfer oder Zeuge einer solchen Tat sein sollten. Hier finden Sie eine Auswahl an Beratungsstellen.
OBR - Opferberatung Rheinland

Die Opferberatung Rheinland richtet sich vornehmlich an Menschen, die direkt oder indirekt von Rassismus oder Rechtsextremismus betroffen sind. Dazu zählt insbesondere auch, wenn Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld aus rassistischen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden Motiven diskriminiert oder sogar körperlich angegriffen werden.

Die Opferberatung bietet Ihnen einen sicheren Raum, um über das Erlebte zu sprechen, und hilft dabei, die Folgen rechtsextremer oder rassistischer Gewalt zu bewältigen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen.

Der Ansatz hierbei ist: Beraten – Unterstützen – Solidarisieren

Die Opferberatung berät bei juristischen Fragen, begleiten Sie zur Polizei oder zu anderen Behörden, organisiert ärztliche oder therapeutische Hilfe, rechtlichen Beistand oder DolmetscherInnen und setzt sich – wenn Sie es wünschen – für öffentliche Solidarisierung ein. Wir orientieren uns an Ihren Bedürfnissen. Sie entscheiden, welche Schritte Sie gehen wollen.

Die Opferberatung findet vertraulich, vor Ort, kostenlos, auf Wunsch anonym, unabhängig von Behörden und parteilich im Sinne Ihrer Bedürfnisse ab.

Kontaktmöglichkeiten
Telefon 0178 / 8 11 39 00
E-Mail info@opferberatung-rheinland.de
Web www.opferberatung-rheinland.de/beratung

SABRA - Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit - Beratung bei Rassismus und Antisemitismus

Die „Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit – Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA)“ richtet sich vornehmlich an Menschen in NRW, die direkt oder indirekt von Antisemitismus betroffen sind. Dazu zählt insbesondere auch, wenn Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld aus antisemitischen Motiven diskriminiert oder sogar körperlich angegriffen werden.

Die SABRA-Opferberatung bietet einen sicheren Raum, um über das Erlebte zu sprechen und hilft dabei, die Folgen der Diskriminierung zu bewältigen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen.

Sabra bietet Erstberatung für Alle nach den Prinzipien der Allgemeinen Gleichbehandlung, bietet schnelle Hilfe bei akuter Diskriminierung an, begleitet Betroffene durch den Lösungsprozess, interveniert in Fällen von Diskriminierung, fördert das Selbstbewusstsein der/des Betroffenen. Bei Bedarf vermittelt Sabra an andere Einrichtungen, Dienste und Ämter

Selbstverständlich schützt SABRA Ihre Identität und arbeitet nach transparenten Beratungskriterien. Die Beratung kann auf Deutsch, Englisch und Französisch erfolgen. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine*n Dolmetscher*in für Russisch hinzuzuziehen.

Die Opferberatung berät bei juristischen Fragen, begleitet Sie zur Polizei oder zu anderen Behörden, organisiert ärztliche oder therapeutische Hilfe, rechtlichen Beistand und setzt sich – wenn Sie es wünschen – für öffentliche Solidarisierung ein. Sabra orientiert sich an Ihren Bedürfnissen. Sie entscheiden, welche Schritte Sie gehen wollen.

Die Opferberatung findet vertraulich, vor Ort, kostenlos, auf Wunsch anonym, unabhängig von Behörden und parteilich im Sinne Ihrer Bedürfnisse statt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Online-Beratung.

Kontaktmöglichkeiten:
Telefon 0211 / 94 19 59 88
E-Mail sabra@jgdus.de
Web www.sabra-jgd.de/beratung

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

Die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus“ richtet sich an Einzelpersonen, aber gleichermaßen auch an Bündnisse, Vereine, Verbände, Kommunen, Parteien sowie Betriebe. Sie bietet Beratung und Unterstützung an bei islamfeindlichen Schmierereien, rechten Aufmärschen, antisemitischen Parolen oder Rassismus in allen Bereichen des Lebens.

Dabei hat die mobile Beratung fünf Säulen ihrer Tätigkeit: Anlassbezogene Beratung, Begleitung und Qualifizierung, Recherche und Analyse, Vernetzung und Kooperation sowie Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Mobile Beratung in unserem Regierungsbezirk Düsseldorf wird von der „Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.“ realisiert. Einzelpersonen sowie Gruppen werden vertraulich und kostenlos unterstützt. Die Beratung leistet Hilfe zur Selbsthilfe. 

Jede Anfrage wird individuell behandelt, da jede Situation eigene Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten bietet. Auch deshalb ist die Beratung mobil. Das Team kommt gerne auch zu Ihnen.

Kontaktmöglichkeiten
Telefon 0202 / 563 2809
E-Mail info@mbr-duesseldorf.de
Web www.mbr-duesseldorf.de

>> Download Info-Flyer

RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus

Die „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS NRW) ist zunächst eine Anlaufstelle, bei der antisemitische Vorfälle gemeldet werden können. Darüber hinaus unterstützt RIAS aber auch betroffene Opfer. Sei es bei einer „beiläufigen“ antisemitischen Bemerkung, einer antisemitischen Schmiererei oder nach einem tätlichen Angriff. 

RIAS orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffen und vermittelt weitgehende psychologische sowie juristische Antidiskriminierungs- und Opferberatung, ist beim Umgang mit Behörden und der Polizei behilflich, betreibt Öffentlichkeitsarbeit und veröffentlich einzelne anonymisierte Fälle.

Zentrales Prinzip ist der Vertrauensschutz. Sie als Betroffener oder Zeuge entscheiden, wir mit ihrer Meldung oder ihrem Erlebnis umgegangen wird. RIAS steht auf der Seite der Menschen, die von Antisemitismus betroffen sind.

Rias liegt in der Trägerschaft des Vereins für Aufklärung und demokratische Bildung e.V.

Kontaktmöglichkeiten
Telefon 0211 / 822 660 333
E-Mail info@rias-nrw.de
Web www.report-antisemitism.de/rias-nrw/

ARIC - Anti-Rassismus Informationscentrum NRW

Werden Sie, ein Familienmitglied oder eine Ihnen bekannte Person auf der Arbeitsstelle, bei der Arbeits- oder Wohnungssuche, in der Schule, bei der Ausbildung aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihres Aussehens diskriminiert? Oder werden Sie in der Straßenbahn, auf Ämtern, von der Polizei, in der Freizeit (z. B. beim Sport, auf der Straße, beim Ausgehen) schlechter behandelt und benachteiligt?

Dann steht Ihnen die Beratungsstelle gegen Diskriminierung zur Verfügung.

ARIC ist das Anti-Rassismus Informationscentrum mit Sitz in Duisburg. Die Beraterinnen und Berater bitten Sie, dass Sie Ihren Fall schildern und werden Ihnen aufmerksam zuhören.

ARIC entwickelt mit Ihnen zusammen Lösungswege, wie Sie sich gegen die Diskriminierung und Benachteiligung wehren können. Sie werden über Ihre Rechte informiert (z. B. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) und Ihnen wird bei der Suche nach Anwälten geholfen, falls dies erforderlich ist.

Daneben erarbeitet ARIC gemeinsam mit Ihnen an Problemlösungen mit der diskriminierenden Stelle oder Person und begleiten Sie bei Bedarf. Falls Sie es wünschen, wird Ihr Fall dokumentiert und veröffentlicht.

Es wird gebeten, nach telefonischer Kontaktaufnahme einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Kontaktmöglichkeiten
Telefon 0203 /  284 873
Mobil 0157 503 012 66
E-Mail beratung@aric-nrw.de
Web: www.aric-nrw.de/beratung-gegen-diskriminierung.html

 

Sie haben eine Idee für ein Projekt, wissen aber nicht, wie Sie sie umsetzen oder finanzieren können? Sie möchten sich für Demokratie, Vielfalt oder ein gutes Miteinander engagieren und brauchen Unterstützung? Oder haben Sie in unserem Angebotsportal ein Bildungsangebot gefunden, bei dem für Referenten oder Referentinnen sowie die Durchführung eines Angebotes Honorare oder andere Kosten anfallen? Wir beraten Sie gerne zu Fördermöglichkeiten, Anträgen und der konkreten Umsetzung ihrer Projektidee. Melde Sie sich einfach bei uns – gemeinsam finden wir einen Weg. Schreiben Sie uns an info@demokratiebuero.de.

Anträge

Der erste Download in der Liste beinhaltet eine Checkliste, die erarbeitet wurde, um Sie durch die Antragstellung zu führen. Wir empfehlen, mit dieser zu beginnen!

Einleitender Text zu Netzwerk

Vielfalt & Toleranz
Antisemitismuskritische Bildungsarbeit
NePo - Netzwerk Prävention

Auch im Jahr 2026 wird es in Oberhausen eine Woche der Demokratie geben. Die Veranstaltungen und Aktionen finden im Zeitraum 13. bis 24. September 2026 statt. Ideen und Vorschläge dazu können bereits jetzt im Demokratiebüro angemeldet werden. 

Im Jahr 2020 ist die erste Demokratiezeitung Oberhausen erschienen. Die Zeitung wird einmal jährlich in einer Auflage von 100.000 Exemplaren gedruckt und an alle Haushalte in Oberhausen kostenfrei verteilt. Sie richtet sich eindeutig gegen Rechtsextremismus und Rassismus und macht gleichzeitig Werbung für eine demokratische, vielfältige und weltoffene Stadtgesellschaft.

Ausgabe 2025
Ausgabe 2024
Ausgabe 2023

Ausgabe 2022

Ausgabe 2021

Ausgabe 2020

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ setzen wir uns für die Förderung von Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt ein. Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen, sich einzumischen und demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten. Durch Projekte, Bildungsangebote und Aktionen unterstützen wir Engagement gegen Menschenfeindlichkeit und für ein offenes, solidarisches Oberhausen.

Begleitausschuss

Alle Partnerschaften für Demokratie werden von einem Begleitausschuss unterstützt. Der Begleitausschuss ist ein Gremium, in den Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Verwaltung und Politik und mehrheitlich verschiedene lokale Institutionen, Organisationen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft sitzen.
Auf diese Weise begleitet er die Zusammenarbeit der Bündnisse vor Ort, entwickelt eine Strategie für die lokale Umsetzung des Bundesprogramms und berät und entscheidet über die eingehenden Projektanträge.
Er beschließt die Inhalte der jährlichen Demokratiekonferenz und bereitet sie aktiv mit vor.
Im Begleitausschuss Oberhausen sitzen folgende Vertreterinnen:
Sozialamt, Gleichstellungsstelle, Integrationsrat, Volkshochschule, AG der Wohlfahrtsverbände, Netzwerk Oberhausener Flüchlingsinitiativen, Schulleiterkonferenz, SJD – Die Falken, Paroli e.V., VVN/BDA, katholische Kirche, evangelische Kirche, DGB/GEW, Stadtsportbund, Jugendparlament, Kommunales Bündnis/Runder Tisch, Friedensinitiative Oberhausen

NRWeltoffen ist ein Landesprogramm zur Stärkung demokratischer Strukturen und zur Prävention von Extremismus. In Oberhausen arbeiten wir im Rahmen von NRWeltoffen daran, demokratische Haltungen zu fördern, Vorurteile abzubauen und Menschen für Vielfalt zu sensibilisieren. Mit Beratung, Qualifizierung und Vernetzung unterstützen wir Akteur*innen dabei, Haltung zu zeigen und eine offene Stadtgesellschaft mitzugestalten.

Kommunales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Mit Ratsbeschluss vom 21.11.2016 hat die Stadt Oberhausen die Teilnahme am Landesprogramm „NRWeltoffen: Integriertes Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ beschlossen. Zwingende Voraussetzung für die Teilnahme war die Erarbeitung eines kommunalen Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

Das Handlungskozept können Sie sich an dieser Stelle herunterladen.

Kontakt

Mülheimer Straße 8 (AWO-Gebäude)
46049 Oberhausen

Telefon 02 08 – 43 96 93 18
Telefon 02 08 – 43 96 93 19

info@demokratiebuero.de

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