
11.6.26, 18 Uhr
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Konzertante Lesung
„Sag, dass Jerusalem ist“
Mit Werken von Felix Mendelssohn, Maurice Ravel, Gustav Mahler, Pavel Haas, Viktor Ullmann, Ilse Weber, Hans Krasa und Gideon Klein. Mitwirkende: Dr. Roman Salyutov (Klavier), Agnes Grube (Oboe), Hanno Dinger und Britta Shulamit Jakobi (Schauspiel) Zentrum Altenberg/Schlosserei Keine Anmeldung erforderlich
Texte: Briefkorrespondenz Paul Celan und Ilana Shmueli, Jerusalemgedichtzyklus Celan, Reflexionen von Ilana Shmueli.
Hansastraße 20, 46049 Oberhausen
Weitergehende Informationen unter 0208 6070531-14

12.6.26, 19 Uhr
Gdanska
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Lesung & Gespräch
Arno Frank: Ginsterburg
1935, 1940, 1945 – in diesen drei Jahren lässt Arno Frank seine Leser am Geschehen in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg am Main teilhaben. Multiperspektivisch schildert er das Einsickern des nationalsozialistischen Giftes, das für die einen zunächst zum Lebenselixier und am Ende für alle tödlich wird. Gdanska, Gutenbergstraße 8 Veranstalter: Literaturhaus Oberhausen in Kooperation mit dem Theater Oberhausen
46045 Oberhausen
Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €

17.6.26, 18 Uhr
Liberale Jüdische Gemeinde „Perusch“
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Aktion
Abrahams Zelt
Es ist bekannt, dass Abraham in der Wüste ein Zelt errichtete, das jeder Reisende betreten konnte, um sich dort auszuruhen und kostenlos zu essen und zu trinken. Auf diese Weise brachte Abraham seine Ansichten und die jüdischen Regeln, allen voran die Gastfreundschaft, zum Ausdruck. Mit dieser Aktion möchten wir uns vorstellen und die Bürger in unser „Zelt“ einladen.
Liberale Jüdische Gemeinde „Perusch“
Friedensplatz 15, 46045 Oberhausen
Aus organisatorischen und Sicherheitsgründen ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich: kontakt@perusch.de

24.6.26, 18 Uhr
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Vortrag
„Maloche, Maloche, Maloche“
Leonard Schmidt-Dominé (*22.10.1997) ist Konzeptkünstler und Aktivist und hält Vorträge im politischen wie künstlerischen Bereich. kitev – Kultur im Turm e.V, Leerstand
Willy-Brandt-Platz 1, 46045 Oberhausen

25.6.26, 10:15 Uhr
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Exkursion
Besuch der jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen und Synagogenführung
Volkshochschule und Gedenkhalle bieten die Möglichkeit eines gemeinsamen Besuchs der Jüdischen Gemeinde und Synagoge in Duisburg an. Alle Teilnehmer werden gebeten einen amtlichen Lichtbildausweis bei sich zu führen, alle Herren bitte Kopfbedeckung. Die Anreise erfolgt gemeinsam mit dem Bus. Voraussichtlich gegen 14:00 Uhr werden wir wieder in Oberhausen sein. Treffpunkt: Touristikhaltestelle am Hauptbahnhof Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Personenanzahl: max. 20 TeilnehmerInnen
Referenten/Begleitung:
Claudia Stein-Laschinsky/Matthias Ruschke
>> Anmeldung über die VHS

26.6.26, 18 Uhr
Liberale Jüdische Gemeinde „Perusch“
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Besuch
Öffentlicher Schabbat
Bei uns gibt es ein Fest, das jede Woche gefeiert wird. Selbstverständlich ist es der Schabbat. Wir laden Sie ein, ihn mit uns zu feiern. Da der jüdische Tag am Abend beginnt, laden wir Sie für 18 Uhr ein. Dann melden Sie sich an. Schicken Sie eine E-Mail an kontakt@perusch.de. Wir freuen uns darauf, die 301889. Woche seit Beginn der Weltschöpfung gemeinsam zu erleben! Liberale Jüdische Gemeinde „Perusch“
Bitte beachten Sie, dass 50 Prozent der Gäste aus dem Kreis der Freunde der Gemeinde eingeladen werden. Für die übrigen 50 Prozent der Plätze ist eine schnelle Anmeldung erforderlich.
Friedensplatz 15, 46045 Oberhausen

1.7.26, 12 Uhr
Bertha von Suttner-Gymnasium
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Theater
Das Kind von Noah
„Noah, das bist von nun an du“, sagt Pater Bims zu seinem Schützling Josef, dem siebenjährigen kleinen Jungen, der die Shoah auf dem Land in Belgien in einem Internat überlebt. Für Jugendliche ab Klasse 7 geeignet. Mitwirkende: Britta Shulamit Jakobi (Schauspiel, Regie und Bearbeitung), Hanno Dinger (Schauspiel), Anton Tsirin (Schauspiel) Bertha von Suttner-Gymnasium/Aula
Bismarckstraße 53, 46047 Oberhausen

1.7.26, 14:15 Uhr
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Exkursion
Besuch der jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen und Synagogenführung
Volkshochschule und Gedenkhalle bieten die Möglichkeit eines gemeinsamen Besuchs der Jüdischen Gemeinde und Synagoge in Duisburg an. Alle Teilnehmer werden gebeten einen amtlichen Lichtbildausweis bei sich zu führen, alle Herren bitte Kopfbedeckung. Die Anreise erfolgt gemeinsam mit dem Bus. Voraussichtlich gegen 18:00 Uhr werden wir wieder in Oberhausen sein. Treffpunkt: Touristikhaltestelle am Hauptbahnhof Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Personenanzahl: max. 20 TeilnehmerInnen
Referenten/Begleitung:
Claudia Stein-Laschinsky/Matthias Ruschke
>> Anmeldung über die VHS

1.7.26, 18 Uhr
Museumsbahnsteig
Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2026
Open Air
Jam Session meets Perusch
Die liberale jüdische Gemeinde „Perusch” ist seit über 20 Jahren auf der Karte von Oberhausen verzeichnet. In dieser Zeit hat sie das Kulturleben der Stadt maßgeblich mitgeprägt. Was sie für die Tage der jüdischen Kultur vorschlagen wird, wissen wir nicht. Wir freuen uns aber schon darauf. Museumsbahnsteig
Hauptbahnhof, 46045 Oberhausen
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Unser Angebotsportal wird zurzeit überarbeitet und ist in Kürze verfügbar!
Das Portal wird Sie dabei unterstützen, passende Angebote in den Bereichen „Prävention und Intervention gegen Neonazismus oder Rassismus“ sowie „Stärkung von demokratischer Grundeinstellung und einer vielfältigen und toleranten Stadtgesellschaft“ zu finden.
Auf der Rechercheseite können Sie dann bequem und mit wenig Aufwand ein passendes Themengebiet aussuchen, eine gewünschte Methode auswählen und ihre Zielgruppe angeben. Anschließend erhalten Sie eine Auswahl an Angeboten, die zu Ihren Kriterien passen.
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OBR - Opferberatung Rheinland

Die Opferberatung Rheinland richtet sich vornehmlich an Menschen, die direkt oder indirekt von Rassismus oder Rechtsextremismus betroffen sind. Dazu zählt insbesondere auch, wenn Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld aus rassistischen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden Motiven diskriminiert oder sogar körperlich angegriffen werden.
Die Opferberatung bietet Ihnen einen sicheren Raum, um über das Erlebte zu sprechen, und hilft dabei, die Folgen rechtsextremer oder rassistischer Gewalt zu bewältigen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen.
Der Ansatz hierbei ist: Beraten – Unterstützen – Solidarisieren
Die Opferberatung berät bei juristischen Fragen, begleiten Sie zur Polizei oder zu anderen Behörden, organisiert ärztliche oder therapeutische Hilfe, rechtlichen Beistand oder DolmetscherInnen und setzt sich – wenn Sie es wünschen – für öffentliche Solidarisierung ein. Wir orientieren uns an Ihren Bedürfnissen. Sie entscheiden, welche Schritte Sie gehen wollen.
Die Opferberatung findet vertraulich, vor Ort, kostenlos, auf Wunsch anonym, unabhängig von Behörden und parteilich im Sinne Ihrer Bedürfnisse ab.
Kontaktmöglichkeiten
Telefon 0178 / 8 11 39 00
E-Mail info@opferberatung-rheinland.de
Web www.opferberatung-rheinland.de/beratung
SABRA - Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit - Beratung bei Rassismus und Antisemitismus

Die „Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit – Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA)“ richtet sich vornehmlich an Menschen in NRW, die direkt oder indirekt von Antisemitismus betroffen sind. Dazu zählt insbesondere auch, wenn Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld aus antisemitischen Motiven diskriminiert oder sogar körperlich angegriffen werden.
Die SABRA-Opferberatung bietet einen sicheren Raum, um über das Erlebte zu sprechen und hilft dabei, die Folgen der Diskriminierung zu bewältigen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen.
Sabra bietet Erstberatung für Alle nach den Prinzipien der Allgemeinen Gleichbehandlung, bietet schnelle Hilfe bei akuter Diskriminierung an, begleitet Betroffene durch den Lösungsprozess, interveniert in Fällen von Diskriminierung, fördert das Selbstbewusstsein der/des Betroffenen. Bei Bedarf vermittelt Sabra an andere Einrichtungen, Dienste und Ämter
Selbstverständlich schützt SABRA Ihre Identität und arbeitet nach transparenten Beratungskriterien. Die Beratung kann auf Deutsch, Englisch und Französisch erfolgen. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine*n Dolmetscher*in für Russisch hinzuzuziehen.
Die Opferberatung berät bei juristischen Fragen, begleitet Sie zur Polizei oder zu anderen Behörden, organisiert ärztliche oder therapeutische Hilfe, rechtlichen Beistand und setzt sich – wenn Sie es wünschen – für öffentliche Solidarisierung ein. Sabra orientiert sich an Ihren Bedürfnissen. Sie entscheiden, welche Schritte Sie gehen wollen.
Die Opferberatung findet vertraulich, vor Ort, kostenlos, auf Wunsch anonym, unabhängig von Behörden und parteilich im Sinne Ihrer Bedürfnisse statt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Online-Beratung.
Kontaktmöglichkeiten:
Telefon 0211 / 94 19 59 88
E-Mail sabra@jgdus.de
Web www.sabra-jgd.de/beratung
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

Die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus“ richtet sich an Einzelpersonen, aber gleichermaßen auch an Bündnisse, Vereine, Verbände, Kommunen, Parteien sowie Betriebe. Sie bietet Beratung und Unterstützung an bei islamfeindlichen Schmierereien, rechten Aufmärschen, antisemitischen Parolen oder Rassismus in allen Bereichen des Lebens.
Dabei hat die mobile Beratung fünf Säulen ihrer Tätigkeit: Anlassbezogene Beratung, Begleitung und Qualifizierung, Recherche und Analyse, Vernetzung und Kooperation sowie Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Mobile Beratung in unserem Regierungsbezirk Düsseldorf wird von der „Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.“ realisiert. Einzelpersonen sowie Gruppen werden vertraulich und kostenlos unterstützt. Die Beratung leistet Hilfe zur Selbsthilfe.
Jede Anfrage wird individuell behandelt, da jede Situation eigene Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten bietet. Auch deshalb ist die Beratung mobil. Das Team kommt gerne auch zu Ihnen.
Kontaktmöglichkeiten
Telefon 0202 / 563 2809
E-Mail info@mbr-duesseldorf.de
Web www.mbr-duesseldorf.de
RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus

Die „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS NRW) ist zunächst eine Anlaufstelle, bei der antisemitische Vorfälle gemeldet werden können. Darüber hinaus unterstützt RIAS aber auch betroffene Opfer. Sei es bei einer „beiläufigen“ antisemitischen Bemerkung, einer antisemitischen Schmiererei oder nach einem tätlichen Angriff.
RIAS orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffen und vermittelt weitgehende psychologische sowie juristische Antidiskriminierungs- und Opferberatung, ist beim Umgang mit Behörden und der Polizei behilflich, betreibt Öffentlichkeitsarbeit und veröffentlich einzelne anonymisierte Fälle.
Zentrales Prinzip ist der Vertrauensschutz. Sie als Betroffener oder Zeuge entscheiden, wir mit ihrer Meldung oder ihrem Erlebnis umgegangen wird. RIAS steht auf der Seite der Menschen, die von Antisemitismus betroffen sind.
Rias liegt in der Trägerschaft des Vereins für Aufklärung und demokratische Bildung e.V.
Kontaktmöglichkeiten
Telefon 0211 / 822 660 333
E-Mail info@rias-nrw.de
Web www.report-antisemitism.de/rias-nrw/
ARIC - Anti-Rassismus Informationscentrum NRW

Werden Sie, ein Familienmitglied oder eine Ihnen bekannte Person auf der Arbeitsstelle, bei der Arbeits- oder Wohnungssuche, in der Schule, bei der Ausbildung aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihres Aussehens diskriminiert? Oder werden Sie in der Straßenbahn, auf Ämtern, von der Polizei, in der Freizeit (z. B. beim Sport, auf der Straße, beim Ausgehen) schlechter behandelt und benachteiligt?
Dann steht Ihnen die Beratungsstelle gegen Diskriminierung zur Verfügung.
ARIC ist das Anti-Rassismus Informationscentrum mit Sitz in Duisburg. Die Beraterinnen und Berater bitten Sie, dass Sie Ihren Fall schildern und werden Ihnen aufmerksam zuhören.
ARIC entwickelt mit Ihnen zusammen Lösungswege, wie Sie sich gegen die Diskriminierung und Benachteiligung wehren können. Sie werden über Ihre Rechte informiert (z. B. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) und Ihnen wird bei der Suche nach Anwälten geholfen, falls dies erforderlich ist.
Daneben erarbeitet ARIC gemeinsam mit Ihnen an Problemlösungen mit der diskriminierenden Stelle oder Person und begleiten Sie bei Bedarf. Falls Sie es wünschen, wird Ihr Fall dokumentiert und veröffentlicht.
Es wird gebeten, nach telefonischer Kontaktaufnahme einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren.
Kontaktmöglichkeiten
Telefon 0203 / 284 873
Mobil 0157 503 012 66
E-Mail beratung@aric-nrw.de
Web: www.aric-nrw.de/beratung-gegen-diskriminierung.html
Sie haben eine Projektidee zu Demokratie, Vielfalt oder gesellschaftlichem Zusammenhalt und suchen Unterstützung bei Finanzierung oder Umsetzung?
Wir beraten Sie gerne zu passenden Fördermöglichkeiten – beispielsweise über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Landesprogramm „NRWeltoffen“ oder städtische Förderungen im Bereich Antisemitismusprävention.
Kontaktieren Sie uns einfach unter: info@demokratiebuero.de
Nebenstehend finden Sie bereits die Antragsunterlagen für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu ersten Orientierung.
Antragsunterlagen Demokratie leben!
Der erste Download in der Liste beinhaltet eine Checkliste, die erarbeitet wurde, um Sie durch die Antragstellung zu führen. Wir empfehlen, mit dieser zu beginnen!
Laden Sie bitte die verschiedenen Formulare herunter und bearbeitet sie dann auf Ihrem Rechner mit Adobe Acrobat!
Gemeinsam vernetzt für Demokratie und Vielfalt
Das Demokratiebüro Oberhausen arbeitet aktiv in verschiedenen lokalen und regionalen Netzwerken mit. Durch den regelmäßigen Austausch mit Partnerinnen und Partnern aus Bildung, Kultur, Verwaltung, Sozialer Arbeit und Zivilgesellschaft entstehen wichtige Impulse für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Oberhausen.
Dazu gehören unter anderem:
- das Netzwerk „Antisemitismuskritische Arbeit in Bildung und Kultur“,
- das Netzwerk „Vielfalt und Toleranz“,
- sowie das Netzwerk „Extremismusprävention Oberhausen“.
Die Zusammenarbeit in diesen Netzwerken stärkt gemeinsame Strategien gegen Diskriminierung, Extremismus und Ausgrenzung und fördert ein respektvolles und demokratisches Miteinander in unserer Stadt.
Antisemitismuskritische Bildungsarbeit
Der „Arbeitskreis Antisemitismuskritische Arbeit in Bildung und Kultur“ hat sich 2021 in enger Zusammenarbeit mit den jüdischen Gemeinden zusammengefunden. Der Arbeitskreis vereint engagierte Akteurinnen und Akteure aus Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, antisemitismuskritische Perspektiven nachhaltig zu stärken und in die Stadtgesellschaft hineinzutragen.
Dabei eint die Mitglieder des Arbeitskreises eine zentrale Überzeugung: Das wirksamste Mittel gegen Antisemitismus ist das persönliche Erleben und Kennenlernen jüdischer Kultur. Wo Begegnung stattfindet, entstehen Verständnis und Respekt. Wo Einblicke ermöglicht werden, können Vorurteile hinterfragt und abgebaut werden.
Der Arbeitskreis organisiert alle 2 Jahre einen regional bedeutsamen Fachtag und unterstützt bei weiteren Aktivitäten gegen Antisemitismus. In diesem Jahr finden erstmals die jüdischen Kulturwochen unter Federführung des Arbeitskreises in Oberhausen statt.
Vielfalt & Toleranz
Demokratie lernen in Schulen
Seit einigen Jahren gibt es das „Netzwerk Vielfalt und Toleranz“. Hintergrund ist es, regelmäßig Impulsnachmittage und andere Angebote für Pädagoginnen und Pädagogen zu entwickeln. Jeder Impulsnachmittag hat einen Themenschwerpunkt, beispielsweise Kinderrechte, ein „best-practise“-Beispiel aus Oberhausen und Impulsrunden, bei denen Themen und Ansätze der praktischen Umsetzung vertieft werden können.
Insbesondere die Impulsnachmittage „Demokratielernen in der Grundschule“ werden sehr gut angenommen.
NePo - Netzwerk Extremismus Prävention Oberhausen
Prävention – Sensibilisierung – Intervention
Das „Netzwerk Extremismusprävention Oberhausen“ (NEPO) ist eine Kooperation von verschiedenen Oberhausener Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit. Zu dem Netzwerk gehören die Gedenkhalle Oberhausen, das Kommunale Integrationszentrum, das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei, die Schulpsychologische Beratungsstelle/Systemberatung Extremismusprävention sowie Wegweiser NRW – Stark ohne islamistischen Extremismus.
Das Netzwerk bietet Workshops, Vorträge, Projekttage für Lehrkräfte, pädagogische Kräfte und Schüler*innen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie Fortbildungen bzw. Impuls- und Bildungsveranstaltungen für Multiplikator*innen an.
Dabei liegt der Fokus auf folgenden Schwerpunktthemen:
- Prävention von Politisch Motivierter Kriminalität
- Online-Ansprache von Extremist:innen
- Antisemitismus
- Diskriminierung
- Extremismus
- Islamismus
- Rassismus
Unabhängig von dieser Netzwerkkooperation können die Partner selbstverständlich auch einzeln für Veranstaltungsformate angefragt werden.
Kontakt über
Informationszentrum Gedenkhalle/Bunkermuseum
Claudia Stein
Am Kaisergarten 52
46049 Oberhausen
Tel.: 0208/6070531-14
Claudia.stein-laschinsky@oberhausen.de
oder die jeweiligen Netzwerkpartner.
Auch im Jahr 2026 wird es in Oberhausen eine WOCHE DER DEMORATIE geben. Sie wird vom 13. bis 24 September stattfinden. Derzeit werden die etwa 60 Veranstaltungen und Aktionen, die hierzu eingereicht wurden, in einem Programmheft zusammengefasst. Freuen Sie sich auf eine große Bandbreite an anregenden und spannenden Angeboten.
Das gesamte Programm können Sie ab Mitte Juli auf der Webseite der Demokratiewoche einsehen.
Im Jahr 2020 ist die erste Demokratiezeitung Oberhausen erschienen. Die Zeitung wird einmal jährlich in einer Auflage von 100.000 Exemplaren gedruckt und an alle Haushalte in Oberhausen kostenfrei verteilt. Sie richtet sich eindeutig gegen Rechtsextremismus und Rassismus und macht gleichzeitig Werbung für eine demokratische, vielfältige und weltoffene Stadtgesellschaft.
Ausgabe 2025
Ausgabe 2024
Ausgabe 2023
Ausgabe 2022
Ausgabe 2021
Ausgabe 2020
Jedes Jahr im Herbst lädt das Demokratiebüro Oberhausen zur Demokratiekonferenz ein. Die Veranstaltung bringt engagierte Bürger*innen, Vereine, Initiativen, Schulen, Fachkräfte aus Sozialarbeit, Bildung und Verwaltung sowie interessierte Menschen aus Oberhausen zusammen, um aktuelle gesellschaftliche Themen zu diskutieren und gemeinsam neue Impulse für ein demokratisches Miteinander zu setzen.
Die Demokratiekonferenz bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Beteiligung. In Vorträgen, Workshops und Gesprächsformaten werden Herausforderungen und Chancen für Demokratie, Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Oberhausen thematisiert. Dabei stehen insbesondere lokale Perspektiven und konkrete Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.
Neben fachlichem Input bietet die Konferenz die Möglichkeit, Projekte und Initiativen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Ideen für eine offene und solidarische Stadtgesellschaft zu entwickeln.
Informationen zum aktuellen Termin, zum Programm sowie zur Anmeldung werden rechtzeitig auf dieser Seite veröffentlicht.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch für ein demokratisches Oberhausen.
Demokratie leben! in Oberhausen
Gemeinsam für Vielfalt, Respekt und ein starkes Miteinander
Oberhausen ist bunt, vielfältig und lebendig – genau das macht unsere Stadt aus. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebensweisen gestalten hier gemeinsam das Zusammenleben. Damit das auch in Zukunft so bleibt, engagiert sich Oberhausen im Bundesprogramm „Demokratie leben!“.
Das Programm unterstützt Projekte und Ideen, die Demokratie stärken, Vielfalt sichtbar machen und Menschen zusammenbringen. Ob in Schulen, Vereinen, Jugendzentren oder Nachbarschaften – überall dort, wo Menschen sich begegnen und gemeinsam etwas bewegen wollen, kann „Demokratie leben!“ neue Möglichkeiten schaffen.
In Oberhausen fördern wir deshalb Projekte, die: Kinder und Jugendliche stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, Vielfalt und Toleranz sichtbar machen, gegen Extremismus, Rassismus und Diskriminierung aktiv werden sowie Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen.
Jede Idee zählt. Egal ob kleiner Workshop, kulturelle Veranstaltung, Jugendprojekt oder Nachbarschaftsaktion – engagierte Menschen können Oberhausen aktiv mitgestalten und positive Veränderungen anstoßen.
Oberhausen lebt Demokratie
„Demokratie leben!“ bringt Menschen zusammen, schafft neue Perspektiven und stärkt das Wir-Gefühl in unserer Stadt. Denn ein respektvolles und offenes Miteinander entsteht nicht von allein – es wächst durch Engagement, Mut und gemeinsame Ideen.
Mach mit und werde Teil einer starken demokratischen Stadtgesellschaft. Für ein vielfältiges, solidarisches und lebenswertes Oberhausen.
Das lokale Bündnis „Demokratie leben!“ in Oberhausen
Das lokale Bündnis beziehungsweise der Begleitausschuss von „Demokratie leben!“ Oberhausen begleitet und unterstützt die Umsetzung des Bundesprogramms vor Ort. Hier arbeiten engagierte Menschen aus Vereinen, sozialen Einrichtungen, Bildung, Verwaltung, Jugendarbeit und Zivilgesellschaft gemeinsam daran, demokratische Werte in Oberhausen zu stärken.
Der Begleitausschuss entscheidet unter anderem über die Förderung eingereichter Projekte, entwickelt neue Ideen für das lokale Zusammenleben und setzt wichtige Impulse für Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dabei steht immer das Ziel im Mittelpunkt, Oberhausen als offene, respektvolle und lebenswerte Stadt für alle Menschen zu gestalten.
Im lokalen Bündnis „Demokratie leben!“ in Oberhausen sind vertreten: Diakoniewerk, Jüdische Gemeinde OB/DU/MH, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische, Gedenkhalle, Alevitische Gemeinde für OB und Umgebung, Friedensdorf Bildungswerk, Jugendparlament Oberhausen, Stadtdekanat Oberhausen, VVN/BdA, Friedensinitiative, Caritasverband, Ruhrwerkstatt, Evangelischer Kirchenkreis, Paroli, Geschichtswerkstatt, Gleichstellungsstelle, Die Falken, Stadtsportbund, Volkshochschule, DGB / GEW / Omas gegen Rechts, Ausschuss Chancengerechtigkeit und Integration, NRWeltoffen, Amnesty International, Arbeiterwohlfahrt
Kommunales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Mit Ratsbeschluss vom 21.11.2016 hat die Stadt Oberhausen die Teilnahme am Landesprogramm „NRWeltoffen: Integriertes Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ beschlossen. Zwingende Voraussetzung für die Teilnahme war die Erarbeitung eines kommunalen Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus.
Das Handlungskozept können Sie sich an dieser Stelle herunterladen.
Kontakt
Mülheimer Straße 8 (AWO-Gebäude)
46049 Oberhausen
Telefon 02 08 – 43 96 93 18
Telefon 02 08 – 43 96 93 19