NRWeltoffen

Unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen handelt geschlossen für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander – gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ setzt sich NRW offensiv für die Förderung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt ein. Umfangreiche Maßnahmen zur Demokratiebildung – wie etwa in den Bereichen der Jugendarbeit, der Politischen Bildung und in den Schulen – sind wichtige Voraussetzung für die kritische Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus.

Auf dieser Basis haben wir in Oberhausen ein „Kommunales Handlungskonzept gegen Rassismus und Rechtsextremismus für die Stadt Oberhausen“ erarbeitet, das im Juli 2019 einstimmig vom Rat der Stadt beschlossen wurde. Flankiert wurde dies mit konkreten Handlungsempfehlungen, die nun Schritt für Schritt umgesetzt werden.

In jedem Jahr wird ein besonderer Schwerpunkt gesetzt. 2019 wurde eine Sozialraumanalyse im Marienviertel verwirklicht. Im Jahr 2020 die Ihnen nun zur Verfügung stehende Angebotsdatenbank realisiert. Weitere Schritte werden in den nächsten Jahren folgen. Wir haben uns damit auf den Weg gemacht, Bausteine für ein „Demokratiebüro“ als lokale Einrichtung zu entwickeln. Das vom Rat der Stadt Oberhausen gewünschte Konzept für eine solche Institution wird so immer konkreter und greifbarer. 

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Zunahme Rechter Gewalt in NRW

Für das Jahr 2021 mussten in NRW 213 rechte, rassistische, antisemitische und andere menschenfeindlich motivierte Gewalttaten mit mindestens 339 direkt betroffenen Menschen registriert werden. Das ist ein Anstieg um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rassismus ist mit knapp 63 Prozent das am häufigsten erfasste Tatmotiv. Die Bratungsstellen BackUP, sowie die Opferberatung Rheinland halten die Zahlen abermals für alarmierend.

Mehr dazu und die gesamte Statistik erhalten Sie hier

Offener Brief

Liebe Oberhausener:innen! Der Runde Tisch gegen Rechts Oberhausen bittet um Ihre Unterschrift, wenn Sie sich in den folgenden Aussagen wiederfinden: 

Seit einigen Wochen gibt es leider auch in Oberhausen „Spaziergänge“, bei denen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert wird. Natürlich hat jede/r seine eigene Sicht zur Impfung. Maßgeblich beeinflusst wird dieser Protest jedoch von Verschwörungstheoretiker:innen, Querdenkenden, Reichsbürger:innen und Neonazis. Diese werben ganz offen und unwidersprochen in sozialen Medien für Gewalt, rufen zum Sturz einer angeblichen Diktatur auf und verbreiten antisemitische Verschwörungsmythen.

Derartige Parolen verdienen den deutlichen Widerspruch der Oberhausener Gesellschaft!  Hass und Gewalt lehnen wir entschieden ab. Aus diesem Grund haben wir diesen Offenen Brief formuliert, den schon 60 Institutionen und Privatpersonen unterzeichnet haben. Sie wollen ebenfalls unterzeichen?

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Demokratiezeitung 2022

Druckfrisch eingetroffen ist die neue Ausgabe der Demokratie Zeitung Oberhausen. Auf 16 abwechslungsreich gefüllten Seiten werden Geschichten rund um Demokratie und Wahlen erzählt. Die Zeitung bietet einen gelungenen Mix aus hintergründigen und bürgernahen, leicht verständlichen Artikeln sowie einem eigens hergestellten Comic und ein Quiz mit Gewinnchance. Mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren wird die Zeitung aktuell an alle Haushalte in unserer Stadt verteilt.

Das Zeitungsprojekt wird finanziert durch das Landesprogramm „NRWeltoffen“.

Wer aus Versehen kein Exemplar im Briefkasten hatte, meldet sich bitte beim Demokratiebüro Oberhausen unter info@demokratiebeuero.de oder 0208 – 43 96 93 19. 

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Kontakt

Stadt Oberhausen - Gedenkhalle
Koordinierungsstelle NRWeltoffen Oberhausen
André Wilger

Telefon: 0208 - 43 96 93 19
Email: info@demokratiebuero.de

 

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